MEINE ZENTRALEN ANLIEGEN

So vielfältig wie das Leben in unserer Stadt sind selbstverständlich auch die Themenfelder, auf denen wir unsere Konzentration richten, wenn es darum geht, Langenfeld so lebens- und liebenswert zu erhalten, wie es heute ist und selbstverständlich auch bleiben soll.

 

Dabei ist die Komplexität der Entwicklung einer Stadt groß und bedarf eines ganzheitlichen Blicks auf die verschiedenen stadt-relevanten Themenfelder.

 

Aus dem Themenfeld  „Lebenswertes Langenfeld“ gibt es drei zentrale Anliegen, auf die ich mit dem Blick auf unsere Zukunftsfähigkeit an dieser Stelle einen besonderen Fokus richten möchte und mit denen ich mein Programm für Langenfeld bewusst einleiten möchte

Sliding Image Sliding Image

Familie & BILDUNG

Langenfeld ist auch aus dem Grund eine so lebens- und liebenswerte Stadt, da es uns in den vergangenen Jahren gelungen ist, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nachhaltig zu fördern.

Dies geschah sowohl durch die Schaffung zahlreicher Betreuungsplätze in den Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege, als auch durch den Ausbau des Offenen Ganztages an allen Grundschulen.

In der zu Ende gehenden Wahlperiode sind in Langenfeld nicht weniger als 22 neue Kita-Gruppen mit etwa 450 Plätzen entstanden.

 

Sowohl bei der Betreuung der Kleinsten, als auch bei der OGATA sind wir noch nicht über die Ziellinie, aber auf jeden Fall auf den letzten Metern, was die angestrebten Kapazitäten angeht – sowohl inhaltlich, als auch räumlich.

Im Zuge dieses „Schlussspurtes“, um auch den künftigen Bedarf zu erfüllen, sind  drei weitere Kitas in der Planung.

 

Für mich ist dieses weite Feld aber von Beginn meiner Amtszeit an mehr als das reine „Verwahren“ der Kinder von 0 bis 12 Jahren in Kita und OGATA. Schon in den ersten Lebensjahren müssen Kinder mit schlüssigen und sinnvollen Konzepten gefördert und gefordert werden, womit der Oberbegriff „Bildung“ auch schon vor der Schule Geltung erlangt.

 

Mit hervorragenden pädagogischen Konzepten gehen wir hier bereits seit Jahren vorbildliche Wege, auch mit der von der CDU und mir verlängerten und erweiterten „Bildungsoffensive“, die den Einrichtungen und Schulen durch bereitgestellte Mittel individuelle Möglichkeiten der Akzentuierung bietet.

Wenn wir im Jahr 2020 von Bildung sprechen, spielt heute die Digitalisierung automatisch eine tragende Rolle.

Nicht erst seit uns die Corona-Pandemie dem Homeschooling aus der Not geboren Rückenwind machte, sind bei uns in Langenfeld die Weichen schon seit Jahren auf die digitale Bildung gestellt.

Mit der Prismaschule haben wir eine überregional beachtete digitale Vorzeigeschule.

 

Alle Räume sind mit digitaler Präsentationstechnik ausgestattet und alle Klassenverbände verfügen über digitale Endgeräte. Der digitale Unterricht ist fester Bestandteil des Schulalltags.

 

Auch an anderen Schulstandorten haben wir in den vergangenen Jahren intensiv digitalen Ausstattung gearbeitet. Mehr als 1,5 Millionen wurden allein zwischen 2016 und 2019 flächendeckend in die IT-Ausstattung aller Schulen investiert.

Schon 2019 habe ich mit der CDU das Medienkonzept für alle Schulen mit Mitteln von über 6 Millionen Euro auf die Schiene gesetzt. Corona hat dafür gesorgt, dass wir viele dieser von Schule zu Schule unterschiedlich akzentuierten, aber dennoch vergleichbaren Konzepte schon vor dem ursprünglichen Zeitfenster 2024 realisieren werden.

Sliding Image Sliding Image

WIRTSCHAFT & FINANZEN

Eine zentrale Stärke unserer Stadt ist ihre Wirtschafts- und Finanzkraft, die uns nicht erst seit dem Erreichen der Schuldenfreiheit wertvolle Gestaltungsspielräume verschafft.

 

Die durch den Mittelstand geprägte Unternehmensstruktur unserer Stadt, die wir bewusst seit vielen Jahren steuern, sorgt für beständige Steuereinnahmen und eine hohe Anzahl an Arbeitsplätzen.

 

Als Platz für gute Geschäfte gilt Langenfeld seit vielen Jahren als Standort erster Güte. Dies ist auch einer effektiven und zielorientierten Wirtschaftsförderung zu verdanken, die auf das Ebnen von Wegen setzt und nicht auf den Aufbau von Barrieren für Unternehmen, die in unserer Stadt Geschäfte machen möchten.

Ein gesunder Wirtschaftsstandort Langenfeld ist für mich nach wie vor Garant für den Wohlstand unserer Stadt.

 

Die Langenfelder Unternehmen schaffen knapp 30.000 Arbeitsplätze, die Lebensunterhalt und Wohlstand für diese Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer garantieren.

 

Darüber hinaus bilden die Gewerbesteuereinnahmen nach wie vor den Großteil der städtischen  Einnahmen, was uns an vielen Stellen unseres Wirkens als Rat und Verwaltung Möglichkeiten in allen Lebensbereichen eröffnet.

 

Der Wirtschaft als bedeutendem Faktor für Wohlstand und Einnahmen dennoch finanzielle Entlastungen zu schaffen, stellt für mich keinen Widerspruch dar. Ganz im Gegenteil ist unsere bereits 2019 auf den Weg gebrachte Steuersenkung in drei Schritten auf 299 Prozentpunkte bei Gewerbe- und Grundsteuer ab 2021 das beste Konjunkturpaket, das gerade in Zeiten von Corona einen Anteil daran tragen wird, dass die Unternehmen in unserer Stadt diese Krise überwinden werden.

 

Zudem erwarte ich trotz aktueller Zurückhaltung beim Wechsel des Standortes bei vielen Firmen, dass unsere attraktiven Steuersätze in Verbindung mit unserem erstklassigen Gesamtpaket am Standort Langenfeld für weiteres Ansiedlungsinteresse von Unternehmen sorgen werden.

 

Bei der Ausweisung neuer Gewerbegebiete gehen wir neue Wege.

Die Themen Klima- und Umweltschutz, Nachhaltigkeit und zeitgemäße Arbeitsplätze nach dem Motto „Leben und Arbeiten als fließender Prozess“ richten sich vor allem an der jungen Arbeitnehmergeneration aus. Alle diese Aspekte sind bei der Entwicklung der neuen Generation von Gewerbegebieten in Einklang zu bringen.

 

Die Gewerbesteuer-Einnahmen allein sind selbstverständlich noch kein Garant für eine komfortable Finanzsituation einer Stadt, denn nur mit einer weitsichtigen Finanzpolitik, für die Langenfeld seit Jahrzehnten ein Inbegriff ist, kann unsere Stadt als Ort mit exzellenten Perspektiven für Wohlstand und mit hohem Wohlfühlfaktor punkten.

 

Dies ist einer umsichtigen Arbeit in der Stadtverwaltung ebenso zuzuschreiben, wie der Langenfelder CDU, die die dafür unerlässlichen Beschlüsse und vor allem die seit Jahrzehnten bewiesene Weitsicht gelebt hat. Den Wert der Schuldenfreiheit und damit der hohen Gestaltungsfreiheit unserer Stadt haben inzwischen auch weitere Ratsfraktionen erkannt.

 

Wir leisten mit diesem verantwortungsvollen Handeln einen für mich wesentlichen Beitrag zur Generationengerechtigkeit, denn die von uns heute vermiedenen Schulden garantieren den zukünftigen Generationen Gestaltungsfreiheit.

Sliding Image Sliding Image

KLIMA- & UMWELTSCHUTZ

Die Bedeutung des Klima- und Umweltschutzes für unsere Zukunft und vor allem die Zukunft unserer Kinder und Enkel ist längst keine Domäne einzelner Parteien oder Gruppen mehr, sondern eine gesamtgesellschaftliche und gesamtpolitische Herausforderung, der wir uns alle stellen müssen.

 

Noch vor Fukushima (2011) und weit vor der Initiative „Fridays for Future“ habe ich den Klima- und Umweltschutz aus meiner Verantwortung als Bürgermeister, aber vor allem aus persönlicher Überzeugung heraus gleich zum Amtsantritt 2009 zur „Chefsache“ erklärt.

 

Seit 2010 sind wir auf diesem Gebiet mit inzwischen fünf hauptamtlichen Kräften aktiv und haben ein beeindruckendes Portfolio auf die Beine gestellt, wie der Blick auf unsere vielfältigen Projekte und Maßnahmen im Klimaschutzteam der Stadt Langenfeld belegt.

 

Mit dieser enormen Vielfalt sind wir zweifellos eine der führenden Kommunen in der Region.

 

Das jüngste Projekt, das ich auf den Weg bringe, ist die Nutzung der von der Stadt erworbenen Wasserburg Haus Graven als Bildungszentrum für Klima- und Umweltschutz, insbesondere für unsere Kinder und Jugendlichen.

Damit erweitern wir das bisher bereits erstklassige kulturelle Angebot der Wasserburg.

 

Wie schon bei meinem Amtsantritt bin ich auch heute noch der Meinung, dass wir mit allen in unserer Verantwortung liegenden Möglichkeiten daran wirken müssen, dass unsere Nachkommen noch in einer Welt leben können, in der es saubere Luft zum Atmen, lebendiges Grün und eine nachhaltige regenerative Energieversorgung gibt.  

 

Dies ist unser wichtiger Beitrag zur Generationengerechtigkeit, der im weltweiten Vergleich überschaubare Auswirkungen haben mag. Das Signal und der Wille zur Veränderung bisheriger Gewohnheiten und zur Sensibilisierung für diesen Beitrag sind hier entscheidend.

Zusammenfassung der wichtigsten Klimaschutz-Aktivitäten

Leitlinien & konzeptionelle Arbeit

 

  • Erstellung des integrierten kommunalen Klimaschutzkonzeptes (IKSK) in 2011
  • Fortschreibung des IKSK zu „Darum KL!MASCHUTZ“ als atmendes Konzept, dass aktuell die Leitlinie des Langenfelder Klimaschutzes bildet
  • Erstellung und Umsetzung des Radverkehrskonzeptes
  • Erstellung einer Klimaanpassungsstrategie
 

Grundlage: Klimaanalyse Langenfeld, Starkregensimulation Langenfeld und Beteiligung der Öffentlichkeit & Politik

 

  • Erstellung eines Mobilitätskonzeptes zur kurz-, mittel- und langfristigen Ausrichtung der Verkehrsplanung der Stadt Langenfeld
  • Erarbeitung und Etablierung eines Gesamtkonzeptes zur Biodiversität in Langenfeld
  • Klimaschutz-Beauftragter / Leiter Klimaschutz-Team, Sachgebiet Klimaschutz
  • Team- / Sachgebietsleitung, Energieberatung (Geschäftsführung), Elektromobilität,strategische Mobilitätsplanung, Marketing,
  • Klimaschutz- und Mobilitätsmanagement
  • Koordinierungsstelle Radverkehrsförderung, Verkehrssicherheit, Mobilitätsmanagement
  • Klimaschutz, Mobilität und Bildung
  • Biodiversitätsmanagement / Agenda21
  • Förderung der Biodiversität auf privaten, gewerblichen und öffentlichen Flächen in Langenfeld, Aufgaben und Weiterentwicklung der lokalen Agenda21
  • operative Leitung des Umwelt- und Klimaschutzzentrums Wasserburg Haus Graven
  • Umweltpädagogisches Angebot und Standortentwicklung
  • Umweltberatung (Ausgelagert Verbraucherzentrale NRW)
  • Umwelt- und Abfallberatung (Flankierendes Angebot zum Portfolio der Stadt Langenfeld), angegliedert an das Klimaschutz-Team

Energieberatung (FEE)

  • Beratung und Information der Öffentlichkeit und von Unternehmen in den Kernthemen energetische Gebäudesanierung, erneuerbare Energien & Effizienzsteigerung
  • jüngst über 700 Personen in 6 Veranstaltungen zum Thema Photovoltaik; über 50 Personen zum Thema Wohnungs-Schimmel
  • Ausstellung zum Thema Energie & Sanierung im Rathausfoyer
  • Partizipation am Netzwerk AltBauNEU: Material, Informationen, Internetplattform für Bürgerinnen und Bürger
  • Etablierung einer Energie-Beratungsstelle im Rathaus mit Sprechstunde
  • Ermöglichen von Windkraft in Langenfeld: 2 WKA in der Konzentrationszone Reusrath
  • Spitzenreiter im Bereiche Photovoltaik im Kreis Mettmann mit über 13.500 kWp installierter Leistung (11.000.000 kWh Sonnenstrom pro Jahr / ca. 3.150 3 P.HH. versorgt)
  • Marketing- und Informationskampagnen
  •  
  • Umsetzung des Radverkehrskonzeptes; Beitritt in die AGFS
  • führende Position beim Stadtradeln in den vergangenen Jahren
  • kontinuierlicher Ausbau von Fahrradabstellanlagen / Radboxen
  • kostenlos Radroutenkarte inkl. Baudenkmäler für Langenfeld
  • Umsetzung von Verkehrssicherheitsmaßnahmen (Elternhaltestelle, Bannmeine, Zu Fuß zur Schule, …)
  • kostenloses Parken für E-Autos auf unbeschrankten, bewirtschafteten Parkplätzen
  • Ausbau der Ladeinfrastruktur mit den Stadtwerken
  • Kampagnenarbeit für E-Mobilität (Hier kriegste Watt, Ökostrom aus artgerechter Haltung, …)
  • AG-Elektromobilität zur strategischen Steuerung
  • aktive Mitwirkung und Mitgestaltung um Netzwerk Deutschland Summt!
  • lokale und überregionale Netzwerkbildung
  • bereits die dritte Verteilaktion von über 1.000 Tütchen mit insektenfreundlichem Saatgut
  • Anlage & Umgestaltung sowie Anpassung der Pflege auf 21.650 m² Blühfläche zum Zwecke der Förderung des Artenreichtums in Langenfeld
  • fast 75.000 m² Ackerrandstreifen mit bienenfreundlicher Bepflanzung in 2020
  • Pflanzung von 30 heimischen Obstbaumarten im Rahmen der BaumChallenge 2019
  • kontinuierliche Pflanzung von Obstbäumen und Anlagen von Wildgehölzhecken
  • ca. 50 – 100 Beratung von Bürger*Innen und Unternehmen pro Jahr
  • Fast 800 Teilnehmerstunden mit Kindern und Jugendlichen sowie fast 5.700 Teilnehmerstunden mit Erwachsenen bei Umwelt- und Klimaschutz Projekten in 2019
  • Projekte, Unterrichtsbesuche, Kurse, Beratungen, …
  • Konzeptionierung und Etablierung des Umwelt- und Klimaschutzzentrums Wasserburg Haus Graven
  • Konzepterstellung „Klimaanapassungsstrategie“
  • Klimaanalyse
  • Starkregenanalyse
  • Sofortmaßnahmen (wegen COVID 19 geschoben)
Sliding Image Sliding Image

Vita im Überblick:


FRANK SCHNEIDER

  • 29.04.1963 in Langenfeld geboren, verheiratet, 1 Sohn
  • 1969 - 1973 Besuch der Städt. Gemeinschaftsgrundschule Am Brückentor
  • 1973 - 1983 Besuch des Konrad-Adenauer-Gymnasiums in Langenfeld
  • 1983 - 1986 Ausbildung bei der Stadt Langenfeld Rhld. zum Beamten des gehobenen nichttechnischen Dienstes
  • 1986 Abschluss der Ausbildung Diplom-Verwaltungswirt (FH)
  • 1986 – 1988 Haupt- und Personalamt der Stadt Langenfeld Organisation, Beschaffung und Wahlamt
  • 1988 - 1989 Bundeswehrdienst in Wuppertal
  • 1989 - 1995 Sozialamt der Stadt Langenfeld Allgemeine Sozialhilfe
  • 1995 - 1996 Haupt- und Personalamt der Stadt Langenfeld Organisation
  • 1996 - 2009 Persönlicher Referent von Bürgermeister Magnus Staehler
  • Seit 21. Oktober 2009 Bürgermeister der Stadt Langenfeld Rhld.